AH - Berbisdorfer SV 4:1 (3:0)

08.10.2021 Beitrag von A.Perschau: Nach zwei Pflichtspielniederlagen in Folge besiegten die Altherren des HSV den Berbisdorfer SV in einem Testspiel in der heimischen Günter Siegesmund-Arena letztlich ungefährdet mit 4:1 (3:0) und kehrten damit in die Erfolgsspur zurück. Trotz einer zähen Anfangsphase, in der sich beide Mannschaften größtenteils neutralisierten, brachte Torjäger Christian Weise mit einem feinen Kopfball nach toller Vorarbeit von Dominik Zenker die Hermsdorfer Farben bereits in der 13. Spielminute in Führung. Die Gastgeber agierten fortan zwingender und konnten durch Kapitän Christian Israel nach einer knappen halben Stunde im Anschluss an einen Eckball auf 2:0 erhöhen. Noch vor der Pause glückte den nun überlegenen Hausherren der dritte Treffer, als der noch abgefälschte Flachschuss von Dominik Zenker den Weg in den Berbisdorfer Kasten fand. Nach dem Seitenwechsel gelang es den Hermsdorfern trotz numerischer Überzahl nach einer frühen Roten Karte gegen einen Gäste-Spieler lange Zeit nicht mehr, Torgefahr zu erzeugen. Ganz im Gegenteil: mit einem sehenswerten Distanzschuss von der Strafraumgrenze in den rechten Torwinkel konnten die Gäste aus dem Kreis Meißen in Unterzahl auf 1:3 verkürzen. Der ansonsten fast beschäftigungslose Hermsdorfer Torhüter Mirko Jeremias war hierbei völlig machtlos. In der Schlussphase der Begegnung wurde der HSV wieder zusehends stärker und drängte die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste weit in die eigene Hälfte. Jetzt ergaben sich auch noch zahlreiche Tormöglichkeiten für die Gastgeber, doch es sollte nur noch ein Treffer fallen, den Daniel Kühne mit einem sehenswerten Flachschuss ins lange Toreck aus 20 m Torentfernung markierte. Ein noch höheres Endergebnis lag für den HSV in der Schlussviertelstunde durchaus im Bereich des Möglichen, aber die mangelnde Chancen-verwertung (Christian Israel an die Latte, Christian Weise scheiterte mit einem Foulelfmeter am prächtig reagierenden Gäster-Keeper) verhinderten weitere Treffer. Am Ende stand ein verdienter und nie ernsthaft gefährdeter Sieg für die Altherren des Hermsdorfer SV zu Buche, der Selbst-vertrauen für kommende Aufgaben geben sollte.

AH - SPG Königswartha/ SV B-W Neschwitz 1:5 (0:2)

17.09.2021 Beitrag von A.Perschau: Spektakuläres Chancenfestival zum Saisonfinale in Hermsdorf!
Die Altherren des Hermsdorfer SV kamen zum Abschluss der verkürzt und im K.-o.-Modus ausgetragenen Meisterschaft 2021 im kleinen Finale gegen die favorisierte Spielgemeinschaft aus Königswartha und Neschwitz mit 1:5 (0:2) unter die Räder und belegen somit im Endklassement einen dennoch beachtlichen vierten Platz unter den 14 gestarteten Mannschaften. Nicht nur wegen den sehr angenehmen Rahmenbedingungen an diesem noch einmal milden Spätsommer-Freitagabend in der heimischen Günter-Siegesmund-Arena unter Flutlicht mit zahlreichen Zuschauern und vorzüglicher Imbiss-Betreuung von Grill und Fass avancierte die Begegnung zu einem echten Highlight, denn beide Teams lieferten ein außergewöhnlich unterhaltsames, wahres Offensivfeuerwerk ab und kreierten Torchancen fast im Minutentakt, deren Anzahl und Qualität vermutlich normalerweise für jeweils zwei Siege ausgereicht hätte. In einer über die gesamte Distanz sehr temposcharfen Partie schenkten sich beide Kontrahenten nichts und agierten äußerst einsatzstark. Der HSV begann enorm druckvoll und drängte die Gäste vom Anpfiff weg tief in die eigene Hälfte. Es hatte fast den Anschein, als resultiere die große Spielfreude der Hermsdorfer auch daraus, dass nach fast exakt zwei Jahren erstmals wieder ein Heimspiel ausgetragen werden konnte. Die stürmische HSV-Anfangsphase brachte jedoch keinen zählbaren Erfolg und so kam es, wie es im Fußball so manches Mal passiert: die Gäste konnten sich nach knapp zehn Minuten zum ersten Mal ein wenig aus der Umklammerung des HSV befreien und bekamen mit ihrer ersten Torannäherung nach einem unnötigen Foulspiel an der Strafraumgrenze einen Strafstoß zugesprochen, den sie sicher zur Führung verwandelten. Der Spielverlauf war komplett auf dem Kopf gestellt – ein fast identischer Verlauf der Anfangsphase wie im verlorengegangenen Halbfinale vergangene Woche in Hoyerswerda! Doch der HSV, der erneut auf mehrere Stammkräfte verzichten musste, blieb nach dem überraschenden Rückstand unbeeindruckt und zunächst dominant. Phasenweise wurde der Gast aus Königs-wartha am eigenen Strafraum regelrecht eingeschnürt, doch ein Treffer wollte trotz zahlreicher und bester Einschussmöglichkeiten nicht gelingen. Im wieder bekamen die Gäste im letzten Moment noch einen Fuß dazwischen oder die Hermsdorfer trafen in aussichtsreichen Situationen vorm Tor die falsche Entscheidung (Christian Weise) oder die Abschlüsse landeten knapp neben dem Tor (Jörg Tietze, Christian Israel).Mitte der ersten Halbzeit wurden die Gäste stärker und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die in Königswartha ansässige Spielgemeinschaft erfolgreicher agierte. Unmittelbar nach einem zweiten Elfmeter, bei dem die Gäste nach etwa einer halben Stunde am Pfosten scheiterten, stellten sie nach einem missglückten Rückpass der Gastgeber auf 2:0, während die Einheimischen weiterhin das Abschlussglück nicht zwingen konnten. So ging es trotz mindestens gleichwertiger Spielanteile mit einem ärgerlichen 0:2 aus Hermsdorfer Sicht in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bliesen die Gastgeber zur Aufholjagd, doch den Druck aus der Anfangsphase des Spiels konnten sie nicht mehr aufbauen. Die Gäste spielten ihrerseits zunehmend ihre Stärken in punkto Ballsicherheit, Schnelligkeit und die Zweikampfhärte aus und tauchten so immer wieder über-fallartig gefährlich vor dem von Mirko Jeremias glänzend gehüteten Tor auf. Doch auch die Hermsdorfer erspielten sich weiterhin sehr gute Tormöglichkeiten, wenn auch nicht mehr ganz so viele wie in Durchgang eins, aber das Abschlusspech blieben ihnen treu, wie beispielsweise bei den Riesenmöglichkeiten von Christian Weise und Christian Israel, die beide den Kasten der Gäste nur hauchdünn verfehlten. Nach gut einer Stunde schied der bis dahin stark spielende Robert Warncke nach einem Zweikampf verletzungsbedingt aus und die Hermsdorfer mussten wechselbedingt kurzzeitig in Unterzahl agieren. In dieser Phase kassierten sie prompt das 0:3, was sich wie eine Vorentscheidung anfühlte. Zwar keimte mit dem 1:3, das dem umtriebigen Christian Weise mit einer feinen Einzelleistung nach 70 Minuten glückte, noch einmal Hoffnung auf, doch die Gäste erhöhten mit ihrem dritten (!) zugesprochenen Foulstrafstoß postwendend auf 1:4, so dass bei den Gastgebern in der Folge nunmehr etwas die Luft raus war. Die Schlussphase der Begegnung gehörte nun klar den Gästen aus Königswartha/Neschwitz. Dreimal Aluminium, ein bestens aufgelegter Mirko Jeremias im Hermsdorfer Tor sowie die weiterhin aufopferungsvoll kämpfende Defensivabteilung des HSV verhinderten, dass das Ergebnis am Ende noch höher ausfiel. Trotz der am Ende klaren Niederlage und in Anbetracht der sehr angespannten personellen Situation, muss der gesamten Mannschaft ein großes Kompliment ausgesprochen werden, wie sie sich sowohl im heutigen Finalspiel als auch in allen vorhergehenden Runden der Meisterschaft 2021 absolut positiv und stets kampf- und spielstark präsentiert hat. Zum Spiel -->
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