Die ü35-Altherren des Hermsdorfer SV mussten sich im Rahmen des siebenten Punktspieltages mit 1:4 (0:2) beim DJK Sokol Ralbitz/Horka geschlagen geben und verpassten es damit, sich in der Neuauflage des Meisterschaftsfinalspiels aus der Vorsaison für die damalige Niederlage zu revanchieren. Bei frühsommerlichen Temperaturen auf dem gut bespielbaren, großen Rasenplatz in Ralbitz-Rosenthal sahen die Zuschauer lange ein ausgeglichenes Spiel
mit einigen Halbchancen auf beiden Seiten. Nach einem Eckball gingen die Hausherren dann per Kopf und mithilfe des Innenpfostens in der 33. Minute in Führung. Dieser Treffer hatte sich nun nicht direkt angedeutet und fiel ein wenig aus dem Nichts, doch es sollte noch nicht der Schlusspunkt in dieser eher ereignisarmen ersten Halbzeit sein.
In der Halbzeitpause schworen sich die Kicker um Kapitän Christian Israel noch einmal ein, um den unglücklichen Zwischenstand möglichst schnell zu korrigieren, doch nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff jubelten erneut die Gastgeber.
Eine sicher so nicht beabsichtige Flanke senkte sich mit einer außergewöhnlichen Flugkurve am langen Pfosten des Hermsdorfer Gehäuses und konnte von einem völlig blank stehenden Ralbitzer Spieler mühelos zum 3:0 verwertet werden.
Dies schien die Vorentscheidung zu sein, doch nun kamen die Gäste aus Hermsdorf besser ins Spiel und erzielten durch Christian Weise sehenswert per Flachschuss den 1:3-Anschlusstreffer.
Der HSV blieb nun spielbestimmend, drängte auf das 2:3 und hatte dafür auch mehrere gute Chancen.
So boxte der Ralbitzer Schlussmann einen Schuss von Thomas Strauß mit einem unglaublichen Reflex noch übers Tor, Rico Hampel traf den Ball in bester zentraler Position zehn Meter vor dem Tor nicht voll, Dennis Laszlo scheiterte aus kurzer Distanz und die von keinem Spieler mehr berührte Flanke von Christian Israel verfehlte des Ralbitzer Gehäuse nur um Zentimeter.
In dieser stärksten Hermsdorfer Phase trafen die Platzbesitzer etwa zehn Minuten vor Spielende zum 4:1-Endstand. Auch dieser Treffer fiel ein wenig überraschend und hatte seinen Ursprung in einem unnötigen Hermsdorfer Ballverlust tief in der eigenen Hälfte.
Die nächste Gelegenheit, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren, bietet sich dem HSV am Freitag, den 12. Juni 2026, wenn der Tabellenzweite SV Laubusch an der Diensdorfer Straße gastiert.